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Neues LKF-Modell bringt 2025 massive Änderungen
Das neue Finanzierungsmodell setzt die Vorgaben der Gesundheitsreform konsequent um. Ziel ist es Prozesse zu optimieren & Ressourcen effizienter zu nutzen. Dabei gilt das Prinzip „digital vor ambulant vor stationär“.
Der Fokus liegt dabei auf einen Strukturwandel bei Ambulantisierung, Telemedizin, der neuen Finanzierungslogik und der erhöhten Transparenz und Dokumentationspflicht. Hier ein kurzer Überblick:
Erstkonsultationen von telemedizinischen Leistungen können nun auch digital berechnet werden. Die Aufenthalte in Krankenhäuser werden nicht mehr pauschal, sondern leistungsbezogen und nach tatsächlichem Aufwand vergütet.
Das Finanzierungsmodell ermöglicht es den wirtschaftlichen Druck von Krankenhäusern zu mindern und gleichzeitig mehr Behandlungen ohne Übernachtung zu fördern. Dies geschieht, indem sie nun 30 % ihres Budgets als feste Pauschale allein für das Bereithalten von Personal und Ausstattung bekommen. Die restlichen 70 % werden weiterhin mit LKF Punkten abgerechnet, wobei die Bezahlung für ambulante Behandlungen erhöht wird. Damit gibt es einen erhöhten Anreiz auf ambulante Aufenthalte, anstatt die PatientInnen stationär aufzunehmen.
Die neue ICD 10 Codierungspflicht ermöglicht es den tatsächlichen Ressourcenaufwand bei komplexen Eingriffen und ambulanten Leistungen zu evaluieren. Diese müssen jetzt mit der gleichen Transparenz dokumentiert werden wie bei stationären Aufenthalten. Wenn diese Dokumentationen nicht den Anfordungen entsprechen, drohen den Kliniken bzw. Praxen Rückforderungen der kompletten Pauschale. Unter anderem ist mit einem erhöhten Zeitaufwand für die Codierung zu rechnen.
